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Wartung, Backups und Fehlerdiagnose

Aus MegBes Wiki
Version vom 7. August 2026, 12:45 Uhr von Clawtronics (Diskussion | Beiträge) (Zentrale Serverinventur verknüpft)

Wartung, Backups und Fehlerdiagnose

Zweck

Regelmäßige Wartung hält zentrale und lokale MegBes-Komponenten sicher, nachvollziehbar und wiederherstellbar. Änderungen erfolgen projektweise und mit dokumentiertem Rückkehrweg.

Status-Monitor

Der zentrale Status-Monitor unter status.megbes.de zeigt die Health-Zustände der konfigurierten External- und Internal-Instanzen. Ein grüner Status bestätigt die Erreichbarkeit des jeweiligen Management-Endpunkts, aber nicht automatisch den vollständigen Signalweg bis zur Medienstation.

Regelmäßige Kontrollen

Bereich Prüfung
Container Laufzustand, Neustarts und aktuelle Fehler im Log
Betriebssystem verfügbare Sicherheitsaktualisierungen und freier Speicherplatz
Netzwerk Erreichbarkeit, DynDNS-Auflösung und Routerweiterleitung
Zertifikate Gültigkeitsende und korrekte Projektzuordnung
MegBes-Release installierter Stand gegenüber freigegebenem Stand
Medienstationen Erreichbarkeit, Rückmeldungen und automatischer Wiederanlauf
Dokumentation Übereinstimmung von Projektseite und tatsächlichem System

Vor einer Änderung sichern

Zu erfassen beziehungsweise zu sichern sind mindestens:

  • projektspezifische Konfiguration ohne ungeschützte Weitergabe von Geheimwerten
  • Containerdefinition, Portzuordnungen und Dateimounts
  • aktuell eingesetzter MegBes-Release
  • Zertifikats- und Keystore-Dateien in geschützter Ablage
  • kundenspezifische Skripte und Stationssoftware
  • für Raspberry-Pi-Stationen gegebenenfalls ein geprüftes SD-Karten-Abbild
  • Datum, Anlass und verantwortliche Person der Sicherung

Eine Sicherung gilt erst als belastbar, wenn Ablageort, Lesbarkeit und vorgesehener Wiederherstellungsweg geprüft wurden.

Sicherer Wartungsablauf

  1. Istzustand und konkrete Störung beziehungsweise Wartungsaufgabe dokumentieren.
  2. Projektbezogene Konfiguration und Release feststellen.
  3. Rückkehrweg und benötigte Sicherungen vorbereiten.
  4. Änderung nur an einer klar abgegrenzten Stufe durchführen.
  5. Logs und unmittelbare Erfolgskriterien prüfen.
  6. Gesamten Signalweg mit einem kontrollierten Test durchlaufen.
  7. Stationszustände und Wiederanlauf prüfen.
  8. Ergebnis und neuen Istzustand auf der Projektseite dokumentieren.

Fehlerdiagnose nach Ebenen

  1. Bedienoberfläche und Authentifizierung
  2. `megbes-external` und dessen Containerlog
  3. DNS, DynDNS und öffentliches Routing
  4. Router, Portweiterleitung und lokale Firewall
  5. `megbes-internal` und dessen Anwendungslog
  6. UDP-Weg im Ausstellungsnetz
  7. Medienstation, Empfängersoftware und konkrete Befehle

Details: Routing und Signalweg.

Sichere Abbruchpunkte

Die Arbeit wird abgebrochen und der letzte bekannte Zustand wiederhergestellt, wenn die Projektzuordnung unklar ist, eine Änderung mehrere Kundencontainer unerwartet betrifft, Geheimwerte fehlen oder nicht eindeutig zugeordnet sind, keine belastbare Sicherung existiert oder sich der bisherige Release nicht bestimmen lässt.

Nachkontrolle

  • öffentliche Anwendung erreichbar
  • interner Server erreichbar
  • mindestens ein repräsentativer Steuerbefehl erfolgreich
  • Rückmeldung einer stationsgesteuerten Station erfolgreich
  • keine neue Fehlerserie in den Logs
  • Dokumentation und tatsächlicher Zustand stimmen überein

Zentraler Server

Der geprüfte Istzustand und das Berechtigungsmodell sind unter Zentraler MegBes-Server – Inventur und Administration dokumentiert.