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Web-Frontend entwickeln: Unterschied zwischen den Versionen

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Clawtronics (Diskussion | Beiträge)
Ausfuehrliche HTML- und JavaScript-Entwicklerdokumentation aus aktuellem Repository erstellt
 
Clawtronics (Diskussion | Beiträge)
Umlaute auch in kopierbaren Codebeispielen normalisiert
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== Zweck und Geltungsbereich ==
== Zweck und Geltungsbereich ==


Diese Seite beschreibt die HTML-/JavaScript-Anbindung eines Web-Frontends an `megbes-external`. Sie basiert auf den Controllern und Request-Modellen des aktuellen MegBes-Repositorys. Vor der Freigabe eines Frontends muss trotzdem geprüft werden, welcher MegBes-Release im betreffenden Projekt installiert ist.
Diese Seite beschreibt die HTML-/JavaScript-Anbindung eines Web-Frontends an `megbes-external`. Sie basiert auf den Controllern und Request-Modellen des aktuellen MegBes-Repositorys. Vor der Freigabe eines Frontends muss trotzdem geprüft werden, welcher MegBes-Release im betreffenden Projekt installiert ist.


Das Frontend spricht ausschließlich `megbes-external` an. Direkte Browseraufrufe an `megbes-internal` sind nicht vorgesehen.
Das Frontend spricht ausschließlich `megbes-external` an. Direkte Browseraufrufe an `megbes-internal` sind nicht vorgesehen.


  Browser → HTTPS → megbes-external → megbes-internal → UDP → Station
  Browser HTTPS megbes-external megbes-internal UDP Station


== Vor Beginn festlegen ==
== Vor Beginn festlegen ==
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| API-Basisadresse || HTTPS-Adresse der projektspezifischen External-Instanz
| API-Basisadresse || HTTPS-Adresse der projektspezifischen External-Instanz
| Projektkennung || Wert für `prSc`; gegen den eingesetzten Release und die Projektkonfiguration prüfen
| Projektkennung || Wert für `prSc`; gegen den eingesetzten Release und die Projektkonfiguration prüfen
| Sicherheitsmodus || ohne Authentifizierung oder zentrale Ticket-/Benutzerauthentifizierung
| Sicherheitsmodus || ohne Authentifizierung oder zentrale Ticket-/Benutzerauthentifizierung
| Stationssteuerung || extern oder durch `megbes-internal` kontrolliert
| Stationssteuerung || extern oder durch `megbes-internal` kontrolliert
| Token-Header || Wert der Laufzeitkonfiguration `jwt.header`; nicht pauschal `Authorization` annehmen
| Token-Header || Wert der Laufzeitkonfiguration `jwt.header`; nicht pauschal `Authorization` annehmen
| Stationsnummern || freigegebene Stationen des Projekts
| Stationsnummern || freigegebene Stationen des Projekts
| Stationsbefehle || projektspezifische Befehle, die die jeweilige Station tatsächlich versteht
| Stationsbefehle || projektspezifische Befehle, die die jeweilige Station tatsächlich versteht
|}
|}


Domains, Headername, Projektkennung, Stationsnummern und Befehle dürfen nicht ungeprüft von einem anderen Projekt übernommen werden.
Domains, Headername, Projektkennung, Stationsnummern und Befehle dürfen nicht ungeprüft von einem anderen Projekt übernommen werden.


== API-Übersicht ==
== API-Übersicht ==


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"
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! Erfolgsantwort
! Erfolgsantwort
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|-
| `GET /info` || vom Server empfangenen User-Agent prüfen || frei || `200` mit User-Agent
| `GET /info` || vom Server empfangenen User-Agent prüfen || frei || `200` mit User-Agent
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|-
| `POST /authenticate` || Ticket-Monitor administrativ authentifizieren || frei; benötigt Header `customer` und `authId` || `200` und `{ "id": "..." }`
| `POST /authenticate` || Ticket-Monitor administrativ authentifizieren || frei; benötigt Header `customer` und `authId` || `200` und `{ "id": "..." }`
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|-
| `GET /verify-admin` || Administrationskennung prüfen || ADMIN || `200`
| `GET /verify-admin` || Administrationskennung prüfen || ADMIN || `200`
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|-
| `GET /ticket` || Ticketcode erzeugen oder vorhandenen unbenutzten Code abrufen || ADMIN || `200` und `{ "id": "......" }`
| `GET /ticket` || Ticketcode erzeugen oder vorhandenen unbenutzten Code abrufen || ADMIN || `200` und `{ "id": "......" }`
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| `POST /enter-system` || Ticketcode einmalig aktivieren || frei || `200`
| `POST /enter-system` || Ticketcode einmalig aktivieren || frei || `200`
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| `GET /verify` || aktivierte Benutzerkennung prüfen || USER oder ADMIN || `200`
| `GET /verify` || aktivierte Benutzerkennung prüfen || USER oder ADMIN || `200`
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|-
| `GET /media-station?station=...` || Benutzer an Station anmelden || USER oder ADMIN || `200`
| `GET /media-station?station=...` || Benutzer an Station anmelden || USER oder ADMIN || `200`
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| `POST /video-command` || einen oder mehrere UDP-Befehle senden || ohne Security frei, sonst USER oder ADMIN || Antwort von `megbes-internal`
| `POST /video-command` || einen oder mehrere UDP-Befehle senden || ohne Security frei, sonst USER oder ADMIN || Antwort von `megbes-internal`
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|-
| `DELETE /media-station` || Benutzer abmelden und Station zurücksetzen || USER oder ADMIN || `200`
| `DELETE /media-station` || Benutzer abmelden und Station zurücksetzen || USER oder ADMIN || `200`
|}
|}


== Wichtige Authentifizierungsregel ==
== Wichtige Authentifizierungsregel ==


MegBes liefert dem Browser beziehungsweise Ticket-Monitor eine '''Pseudo-ID'''. Der eigentliche JWT verbleibt serverseitig. Bei geschützten Folgeaufrufen sendet das Frontend die Pseudo-ID als Wert des projektspezifisch konfigurierten Token-Headers.
MegBes liefert dem Browser beziehungsweise Ticket-Monitor eine '''Pseudo-ID'''. Der eigentliche JWT verbleibt serverseitig. Bei geschützten Folgeaufrufen sendet das Frontend die Pseudo-ID als Wert des projektspezifisch konfigurierten Token-Headers.


  <nowiki><konfigurierter-token-header>: <Pseudo-ID></nowiki>
  <nowiki><konfigurierter-token-header>: <Pseudo-ID></nowiki>


Der Headername stammt aus `jwt.header`. Er darf im Frontend nicht geraten werden. Die Pseudo-ID ist wie eine Sitzungskennung zu behandeln: nicht protokollieren, nicht in URLs anh&auml;ngen und nicht ins Wiki kopieren.
Der Headername stammt aus `jwt.header`. Er darf im Frontend nicht geraten werden. Die Pseudo-ID ist wie eine Sitzungskennung zu behandeln: nicht protokollieren, nicht in URLs anhängen und nicht ins Wiki kopieren.


== Request-Modelle ==
== Request-Modelle ==
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* `statNoCommands` ist eine nicht leere Liste.
* `statNoCommands` ist eine nicht leere Liste.
* Jeder Listeneintrag folgt `\d{0,3}-[0-9a-zA-Z]{2,20}`.
* Jeder Listeneintrag folgt `\d{0,3}-[0-9a-zA-Z]{2,20}`.
* Vor dem Bindestrich sind damit null bis drei Ziffern zul&auml;ssig; f&uuml;r produktive Stationsbefehle soll eine eindeutige, im Projekt dokumentierte Stationsnummer verwendet werden.
* Vor dem Bindestrich sind damit null bis drei Ziffern zulässig; für produktive Stationsbefehle soll eine eindeutige, im Projekt dokumentierte Stationsnummer verwendet werden.
* Nach dem Bindestrich sind zwei bis zwanzig ASCII-Buchstaben oder Ziffern zul&auml;ssig.
* Nach dem Bindestrich sind zwei bis zwanzig ASCII-Buchstaben oder Ziffern zulässig.
* Ob ein formal g&uuml;ltiger Befehl fachlich unterst&uuml;tzt wird, entscheidet die jeweilige Stationssoftware.
* Ob ein formal gültiger Befehl fachlich unterstützt wird, entscheidet die jeweilige Stationssoftware.


Beispiele wie `12-play` sind nur Formbeispiele und keine globale MegBes-Befehlsliste.
Beispiele wie `12-play` sind nur Formbeispiele und keine globale MegBes-Befehlsliste.
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== Variante A: Frontend ohne Authentifizierung ==
== Variante A: Frontend ohne Authentifizierung ==


Diese Variante existiert nur, wenn `megbes.security` f&uuml;r die External-Instanz nicht aktiviert ist. Das Frontend darf diesen Modus nicht anhand eines fehlgeschlagenen Loginversuchs erraten; er wird vor der Entwicklung projektspezifisch festgelegt.
Diese Variante existiert nur, wenn `megbes.security` für die External-Instanz nicht aktiviert ist. Das Frontend darf diesen Modus nicht anhand eines fehlgeschlagenen Loginversuchs erraten; er wird vor der Entwicklung projektspezifisch festgelegt.


  <syntaxhighlight lang="javascript">
  <syntaxhighlight lang="javascript">
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</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


Auch ohne MegBes-Authentifizierung muss die External-Instanz ausschlie&szlig;lich &uuml;ber HTTPS angesprochen werden. Welche Personen die Seite erreichen d&uuml;rfen, ist au&szlig;erhalb von MegBes abzusichern.
Auch ohne MegBes-Authentifizierung muss die External-Instanz ausschließlich über HTTPS angesprochen werden. Welche Personen die Seite erreichen dürfen, ist außerhalb von MegBes abzusichern.


== Variante B: Ticket-Monitor ==
== Variante B: Ticket-Monitor ==
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=== 1. Ticket-Monitor authentifizieren ===
=== 1. Ticket-Monitor authentifizieren ===


Der Ticket-Monitor ruft `POST /authenticate` mit den Headern `customer` und `authId` auf. Zus&auml;tzlich pr&uuml;ft MegBes den User-Agent gegen die Projektkonfiguration.
Der Ticket-Monitor ruft `POST /authenticate` mit den Headern `customer` und `authId` auf. Zusätzlich prüft MegBes den User-Agent gegen die Projektkonfiguration.


  <syntaxhighlight lang="javascript">
  <syntaxhighlight lang="javascript">
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</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


`authId` ist ein Geheimwert und darf nicht fest in ausgelieferter Browser-JavaScript-Datei stehen. Wenn der Ticket-Monitor nur statische &ouml;ffentliche Dateien ausliefert, ist dieses Verfahren sicherheitlich neu zu bewerten. Die Kennung geh&ouml;rt in eine gesch&uuml;tzte Laufzeitumgebung oder einen vertrauensw&uuml;rdigen lokalen Dienst.
`authId` ist ein Geheimwert und darf nicht fest in ausgelieferter Browser-JavaScript-Datei stehen. Wenn der Ticket-Monitor nur statische öffentliche Dateien ausliefert, ist dieses Verfahren sicherheitlich neu zu bewerten. Die Kennung gehört in eine geschützte Laufzeitumgebung oder einen vertrauenswürdigen lokalen Dienst.


=== 2. Ticketcode abrufen ===
=== 2. Ticketcode abrufen ===
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</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


Der gelieferte Code ist im aktuellen Stand sechsstellig. Das Frontend soll ihn als String behandeln, damit eine f&uuml;hrende Null nicht verloren geht.
Der gelieferte Code ist im aktuellen Stand sechsstellig. Das Frontend soll ihn als String behandeln, damit eine führende Null nicht verloren geht.


== Variante C: Besucher- oder Guide-Frontend mit Ticketcode ==
== Variante C: Besucher- oder Guide-Frontend mit Ticketcode ==
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</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


Nach erfolgreichem Eintritt dient derselbe Code als Pseudo-ID f&uuml;r die weiteren Aufrufe. Ein Ticketcode kann nur einmal aktiviert werden.
Nach erfolgreichem Eintritt dient derselbe Code als Pseudo-ID für die weiteren Aufrufe. Ein Ticketcode kann nur einmal aktiviert werden.


=== 2. Kennung pr&uuml;fen ===
=== 2. Kennung prüfen ===


  <syntaxhighlight lang="javascript">
  <syntaxhighlight lang="javascript">
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</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


Im intern kontrollierten Modus ist die Stationsnummer zwingend. Ein `401` kann neben einer ung&uuml;ltigen Kennung auch bedeuten, dass die Station belegt ist oder die Stationsanmeldung abgelehnt wurde. Die Bedienoberfl&auml;che darf deshalb nicht automatisch behaupten, der Ticketcode sei falsch.
Im intern kontrollierten Modus ist die Stationsnummer zwingend. Ein `401` kann neben einer ungültigen Kennung auch bedeuten, dass die Station belegt ist oder die Stationsanmeldung abgelehnt wurde. Die Bedienoberfläche darf deshalb nicht automatisch behaupten, der Ticketcode sei falsch.


=== 4. Optional Stationsstatus pr&uuml;fen ===
=== 4. Optional Stationsstatus prüfen ===


Dieser Endpunkt ist nur verf&uuml;gbar, wenn `megbes.internal.station.controlled=true` gilt.
Dieser Endpunkt ist nur verfügbar, wenn `megbes.internal.station.controlled=true` gilt.


  <syntaxhighlight lang="javascript">
  <syntaxhighlight lang="javascript">
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</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


Der aktuelle Code verwendet unter anderem die Zust&auml;nde `OPEN`, `IDLE`, `REMOTE` und `TOUCHSCREEN`. Die Oberfl&auml;che soll unbekannte k&uuml;nftige Werte neutral anzeigen und nicht abst&uuml;rzen.
Der aktuelle Code verwendet unter anderem die Zustände `OPEN`, `IDLE`, `REMOTE` und `TOUCHSCREEN`. Die Oberfläche soll unbekannte künftige Werte neutral anzeigen und nicht abstürzen.


=== 5. Befehl senden ===
=== 5. Befehl senden ===
Zeile 300: Zeile 300:
</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


Die Abmeldung soll &uuml;ber eine sichtbare Bedienhandlung und bei regul&auml;rem Abschluss erfolgen. Ein Aufruf in `beforeunload` ist allein nicht zuverl&auml;ssig, da Browser ausstehende Requests beim Schlie&szlig;en abbrechen k&ouml;nnen. Der projektspezifische Stations-Timer bleibt daher als R&uuml;ckfallebene erforderlich.
Die Abmeldung soll über eine sichtbare Bedienhandlung und bei regulärem Abschluss erfolgen. Ein Aufruf in `beforeunload` ist allein nicht zuverlässig, da Browser ausstehende Requests beim Schließen abbrechen können. Der projektspezifische Stations-Timer bleibt daher als Rückfallebene erforderlich.


== Vollst&auml;ndiger Ablauf eines Besucher-Frontends ==
== Vollständiger Ablauf eines Besucher-Frontends ==


  <syntaxhighlight lang="javascript">
  <syntaxhighlight lang="javascript">
Zeile 429: Zeile 429:
       return "MegBes ist derzeit nicht erreichbar.";
       return "MegBes ist derzeit nicht erreichbar.";
     case 400:
     case 400:
       return "Die Anfrage ist unvollst&auml;ndig oder ung&uuml;ltig.";
       return "Die Anfrage ist unvollständig oder ungültig.";
     case 401:
     case 401:
       return "Anmeldung, Berechtigung oder Stationsbelegung konnte nicht best&auml;tigt werden.";
       return "Anmeldung, Berechtigung oder Stationsbelegung konnte nicht bestätigt werden.";
     case 403:
     case 403:
       return "Die Station ist f&uuml;r diese Sitzung nicht freigegeben.";
       return "Die Station ist für diese Sitzung nicht freigegeben.";
     case 404:
     case 404:
       return "Diese Funktion ist in der aktuellen Betriebsart nicht verf&uuml;gbar.";
       return "Diese Funktion ist in der aktuellen Betriebsart nicht verfügbar.";
     default:
     default:
       return "MegBes konnte den Auftrag nicht ausf&uuml;hren.";
       return "MegBes konnte den Auftrag nicht ausführen.";
   }
   }
}
}
</syntaxhighlight>
</syntaxhighlight>


Keine rohen Backend-Antworten, Stacktraces, Tokens oder internen Adressen an Besucher ausgeben. Technische Details geh&ouml;ren in eine gesch&uuml;tzte Diagnoseansicht oder in bereinigte Logs.
Keine rohen Backend-Antworten, Stacktraces, Tokens oder internen Adressen an Besucher ausgeben. Technische Details gehören in eine geschützte Diagnoseansicht oder in bereinigte Logs.


== Zustands- und Bedienregeln ==
== Zustands- und Bedienregeln ==


* Mehrfachklicks verhindern, solange ein Request l&auml;uft.
* Mehrfachklicks verhindern, solange ein Request läuft.
* Erst nach erfolgreicher Antwort den n&auml;chsten fachlichen Zustand anzeigen.
* Erst nach erfolgreicher Antwort den nächsten fachlichen Zustand anzeigen.
* Ticketcodes und Pseudo-IDs nicht in der URL oder in dauerhaftem `localStorage` speichern.
* Ticketcodes und Pseudo-IDs nicht in der URL oder in dauerhaftem `localStorage` speichern.
* Bei Seitenneuladung `/verify` verwenden, bevor eine bestehende Sitzung angenommen wird.
* Bei Seitenneuladung `/verify` verwenden, bevor eine bestehende Sitzung angenommen wird.
* Eine Station erst als verbunden anzeigen, wenn `/media-station` erfolgreich war.
* Eine Station erst als verbunden anzeigen, wenn `/media-station` erfolgreich war.
* Bei `401` nicht automatisch einen falschen Code behaupten; auch Belegung und Projektzuordnung sind m&ouml;gliche Ursachen.
* Bei `401` nicht automatisch einen falschen Code behaupten; auch Belegung und Projektzuordnung sind mögliche Ursachen.
* Bei unbekanntem Stationsstatus eine neutrale Fehlermeldung anzeigen.
* Bei unbekanntem Stationsstatus eine neutrale Fehlermeldung anzeigen.
* Bedienoberfl&auml;che tastaturbedienbar gestalten und Statusmeldungen mit `aria-live` ausgeben.
* Bedienoberfläche tastaturbedienbar gestalten und Statusmeldungen mit `aria-live` ausgeben.
* Stationsbefehle nur aus einer festen projektspezifischen Positivliste erzeugen, nicht aus frei eingegebenem Besuchertest.
* Stationsbefehle nur aus einer festen projektspezifischen Positivliste erzeugen, nicht aus frei eingegebenem Besuchertest.


== CORS und Hosting ==
== CORS und Hosting ==


Der aktuelle MegBes-Stand erlaubt CORS-Anfragen grunds&auml;tzlich. Das ist keine Zusage, dass jede zuk&uuml;nftige Instanz beliebige Origins akzeptiert. Bevorzugt werden Frontend und API unter kontrollierten HTTPS-Adressen betrieben. Ein CORS-Fehler wird nicht durch Abschalten von Browsersicherheit oder Zertifikatspr&uuml;fung umgangen.
Der aktuelle MegBes-Stand erlaubt CORS-Anfragen grundsätzlich. Das ist keine Zusage, dass jede zukünftige Instanz beliebige Origins akzeptiert. Bevorzugt werden Frontend und API unter kontrollierten HTTPS-Adressen betrieben. Ein CORS-Fehler wird nicht durch Abschalten von Browsersicherheit oder Zertifikatsprüfung umgangen.


== Entwicklungs- und Abnahmetests ==
== Entwicklungs- und Abnahmetests ==


# `GET /info` von der vorgesehenen Hardware aufrufen.
# `GET /info` von der vorgesehenen Hardware aufrufen.
# korrekten Sicherheits- und Stationsmodus best&auml;tigen.
# korrekten Sicherheits- und Stationsmodus bestätigen.
# g&uuml;ltigen, ung&uuml;ltigen, bereits benutzten und abgelaufenen Ticketcode testen.
# gültigen, ungültigen, bereits benutzten und abgelaufenen Ticketcode testen.
# freie, belegte und unbekannte Station testen.
# freie, belegte und unbekannte Station testen.
# jeden freigegebenen Stationsbefehl einzeln pr&uuml;fen.
# jeden freigegebenen Stationsbefehl einzeln prüfen.
# Mehrfachklick und parallele Requests testen.
# Mehrfachklick und parallele Requests testen.
# Abmeldung und erneute Anmeldung testen.
# Abmeldung und erneute Anmeldung testen.
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== Grenzen dieser Referenz ==
== Grenzen dieser Referenz ==


Diese Seite dokumentiert den API-Vertrag des aktuellen Repository-Stands. Projektspezifische Stationsbefehle, Gestaltung, Inhalte, Ticketdruck, Hardware-Autostart und konkrete Frontend-Dateipfade werden auf der jeweiligen Projektseite dokumentiert. Bei Abweichungen hat der tats&auml;chlich eingesetzte Release Vorrang.
Diese Seite dokumentiert den API-Vertrag des aktuellen Repository-Stands. Projektspezifische Stationsbefehle, Gestaltung, Inhalte, Ticketdruck, Hardware-Autostart und konkrete Frontend-Dateipfade werden auf der jeweiligen Projektseite dokumentiert. Bei Abweichungen hat der tatsächlich eingesetzte Release Vorrang.


Siehe auch [[Web-Frontend]], [[Bedienung und Authentifizierung]], [[UDP und Stationszust&auml;nde]], [[Client-Feedback und Stationsmeldungen]] und [[Routing und Signalweg]].
Siehe auch [[Web-Frontend]], [[Bedienung und Authentifizierung]], [[UDP und Stationszustände]], [[Client-Feedback und Stationsmeldungen]] und [[Routing und Signalweg]].


[[Kategorie:MegBes]]
[[Kategorie:MegBes]]

Version vom 6. August 2026, 19:06 Uhr

Web-Frontend entwickeln

Zweck und Geltungsbereich

Diese Seite beschreibt die HTML-/JavaScript-Anbindung eines Web-Frontends an `megbes-external`. Sie basiert auf den Controllern und Request-Modellen des aktuellen MegBes-Repositorys. Vor der Freigabe eines Frontends muss trotzdem geprüft werden, welcher MegBes-Release im betreffenden Projekt installiert ist.

Das Frontend spricht ausschließlich `megbes-external` an. Direkte Browseraufrufe an `megbes-internal` sind nicht vorgesehen.

Browser → HTTPS → megbes-external → megbes-internal → UDP → Station

Vor Beginn festlegen

Wert Bedeutung
API-Basisadresse HTTPS-Adresse der projektspezifischen External-Instanz Projektkennung Wert für `prSc`; gegen den eingesetzten Release und die Projektkonfiguration prüfen Sicherheitsmodus ohne Authentifizierung oder zentrale Ticket-/Benutzerauthentifizierung Stationssteuerung extern oder durch `megbes-internal` kontrolliert Token-Header Wert der Laufzeitkonfiguration `jwt.header`; nicht pauschal `Authorization` annehmen Stationsnummern freigegebene Stationen des Projekts Stationsbefehle projektspezifische Befehle, die die jeweilige Station tatsächlich versteht

Domains, Headername, Projektkennung, Stationsnummern und Befehle dürfen nicht ungeprüft von einem anderen Projekt übernommen werden.

API-Übersicht

Methode und Pfad Zweck Berechtigung Erfolgsantwort
`GET /info` vom Server empfangenen User-Agent prüfen frei `200` mit User-Agent
`POST /authenticate` Ticket-Monitor administrativ authentifizieren frei; benötigt Header `customer` und `authId` `200` und `{ "id": "..." }`
`GET /verify-admin` Administrationskennung prüfen ADMIN `200`
`GET /ticket` Ticketcode erzeugen oder vorhandenen unbenutzten Code abrufen ADMIN `200` und `{ "id": "......" }`
`POST /enter-system` Ticketcode einmalig aktivieren frei `200`
`GET /verify` aktivierte Benutzerkennung prüfen USER oder ADMIN `200`
`GET /media-station?station=...` Benutzer an Station anmelden USER oder ADMIN `200`
`GET /media-station/status/{stationNumber}` Stationszustand abrufen USER oder ADMIN; nur bei intern kontrollierten Stationen `200` und `{ "stationStatus": "..." }`
`POST /video-command` einen oder mehrere UDP-Befehle senden ohne Security frei, sonst USER oder ADMIN Antwort von `megbes-internal`
`DELETE /media-station` Benutzer abmelden und Station zurücksetzen USER oder ADMIN `200`

Wichtige Authentifizierungsregel

MegBes liefert dem Browser beziehungsweise Ticket-Monitor eine Pseudo-ID. Der eigentliche JWT verbleibt serverseitig. Bei geschützten Folgeaufrufen sendet das Frontend die Pseudo-ID als Wert des projektspezifisch konfigurierten Token-Headers.

<konfigurierter-token-header>: <Pseudo-ID>

Der Headername stammt aus `jwt.header`. Er darf im Frontend nicht geraten werden. Die Pseudo-ID ist wie eine Sitzungskennung zu behandeln: nicht protokollieren, nicht in URLs anhängen und nicht ins Wiki kopieren.

Request-Modelle

System betreten

`POST /enter-system`

<syntaxhighlight lang="json">

{

 "systemCode": "123456"

} </syntaxhighlight>

`systemCode` darf nicht leer sein. Ein unbekannter oder bereits verwendeter Code ergibt `401 Unauthorized`.

Stationsbefehl

`POST /video-command`

<syntaxhighlight lang="json">

{

 "prSc": "<Projektkennung>",
 "statNoCommands": [
   "12-play"
 ]

} </syntaxhighlight>

Regeln des aktuellen Request-Modells:

  • `prSc` ist Pflicht und darf nicht leer sein.
  • `statNoCommands` ist eine nicht leere Liste.
  • Jeder Listeneintrag folgt `\d{0,3}-[0-9a-zA-Z]{2,20}`.
  • Vor dem Bindestrich sind damit null bis drei Ziffern zulässig; für produktive Stationsbefehle soll eine eindeutige, im Projekt dokumentierte Stationsnummer verwendet werden.
  • Nach dem Bindestrich sind zwei bis zwanzig ASCII-Buchstaben oder Ziffern zulässig.
  • Ob ein formal gültiger Befehl fachlich unterstützt wird, entscheidet die jeweilige Stationssoftware.

Beispiele wie `12-play` sind nur Formbeispiele und keine globale MegBes-Befehlsliste.

Empfohlener JavaScript-API-Client

Die Netzwerkanbindung soll an einer Stelle gekapselt werden. Dadurch bleiben Fehlerbehandlung, Header und JSON-Verarbeitung konsistent.

<syntaxhighlight lang="javascript">

const megBesConfig = Object.freeze({

 apiBase: "https://<projekt>.megbes.de",
 projectCode: "<PROJEKTKENNUNG>",
 tokenHeader: "<WERT-AUS-jwt.header>"

});

class MegBesError extends Error {

 constructor(message, status, responseBody) {
   super(message);
   this.name = "MegBesError";
   this.status = status;
   this.responseBody = responseBody;
 }

}

async function megBesRequest(path, {

 method = "GET",
 token = null,
 body = undefined,
 headers = {}

} = {}) {

 const requestHeaders = new Headers(headers);
 if (token) {
   requestHeaders.set(megBesConfig.tokenHeader, token);
 }
 if (body !== undefined) {
   requestHeaders.set("Content-Type", "application/json");
 }
 let response;
 try {
   response = await fetch(`${megBesConfig.apiBase}${path}`, {
     method,
     headers: requestHeaders,
     body: body === undefined ? undefined : JSON.stringify(body),
     cache: "no-store"
   });
 } catch (cause) {
   throw new MegBesError("MegBes ist nicht erreichbar.", 0, cause);
 }
 const contentType = response.headers.get("content-type") || "";
 const responseBody = contentType.includes("application/json")
   ? await response.json()
   : await response.text();
 if (!response.ok) {
   throw new MegBesError(
     `MegBes-Aufruf fehlgeschlagen (${response.status}).`,
     response.status,
     responseBody
   );
 }
 return responseBody;

} </syntaxhighlight>

Variante A: Frontend ohne Authentifizierung

Diese Variante existiert nur, wenn `megbes.security` für die External-Instanz nicht aktiviert ist. Das Frontend darf diesen Modus nicht anhand eines fehlgeschlagenen Loginversuchs erraten; er wird vor der Entwicklung projektspezifisch festgelegt.

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function sendCommandWithoutAuthentication(station, command) {

 return megBesRequest("/video-command", {
   method: "POST",
   body: {
     prSc: megBesConfig.projectCode,
     statNoCommands: [`${station}-${command}`]
   }
 });

} </syntaxhighlight>

Auch ohne MegBes-Authentifizierung muss die External-Instanz ausschließlich über HTTPS angesprochen werden. Welche Personen die Seite erreichen dürfen, ist außerhalb von MegBes abzusichern.

Variante B: Ticket-Monitor

1. Ticket-Monitor authentifizieren

Der Ticket-Monitor ruft `POST /authenticate` mit den Headern `customer` und `authId` auf. Zusätzlich prüft MegBes den User-Agent gegen die Projektkonfiguration.

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function authenticateTicketMonitor(customer, authId) {

 const response = await megBesRequest("/authenticate", {
   method: "POST",
   headers: {
     customer,
     authId
   }
 });
 return response.id;

} </syntaxhighlight>

`authId` ist ein Geheimwert und darf nicht fest in ausgelieferter Browser-JavaScript-Datei stehen. Wenn der Ticket-Monitor nur statische öffentliche Dateien ausliefert, ist dieses Verfahren sicherheitlich neu zu bewerten. Die Kennung gehört in eine geschützte Laufzeitumgebung oder einen vertrauenswürdigen lokalen Dienst.

2. Ticketcode abrufen

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function getTicket(adminToken, customer, ticketMonitorNumber) {

 const query = new URLSearchParams({
   customer,
   ticketMonitorNumber: String(ticketMonitorNumber)
 });
 const response = await megBesRequest(`/ticket?${query}`, {
   token: adminToken
 });
 return response.id;

} </syntaxhighlight>

Der gelieferte Code ist im aktuellen Stand sechsstellig. Das Frontend soll ihn als String behandeln, damit eine führende Null nicht verloren geht.

Variante C: Besucher- oder Guide-Frontend mit Ticketcode

1. Code aktivieren

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function enterSystem(systemCode) {

 await megBesRequest("/enter-system", {
   method: "POST",
   body: { systemCode }
 });
 return systemCode;

} </syntaxhighlight>

Nach erfolgreichem Eintritt dient derselbe Code als Pseudo-ID für die weiteren Aufrufe. Ein Ticketcode kann nur einmal aktiviert werden.

2. Kennung prüfen

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function verifyUser(userToken) {

 await megBesRequest("/verify", { token: userToken });
 return true;

} </syntaxhighlight>

3. An Station anmelden

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function loginStation(userToken, stationNumber) {

 const query = new URLSearchParams({ station: String(stationNumber) });
 await megBesRequest(`/media-station?${query}`, { token: userToken });

} </syntaxhighlight>

Im intern kontrollierten Modus ist die Stationsnummer zwingend. Ein `401` kann neben einer ungültigen Kennung auch bedeuten, dass die Station belegt ist oder die Stationsanmeldung abgelehnt wurde. Die Bedienoberfläche darf deshalb nicht automatisch behaupten, der Ticketcode sei falsch.

4. Optional Stationsstatus prüfen

Dieser Endpunkt ist nur verfügbar, wenn `megbes.internal.station.controlled=true` gilt.

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function getStationStatus(userToken, stationNumber) {

 const response = await megBesRequest(
   `/media-station/status/${encodeURIComponent(stationNumber)}`,
   { token: userToken }
 );
 return response.stationStatus;

} </syntaxhighlight>

Der aktuelle Code verwendet unter anderem die Zustände `OPEN`, `IDLE`, `REMOTE` und `TOUCHSCREEN`. Die Oberfläche soll unbekannte künftige Werte neutral anzeigen und nicht abstürzen.

5. Befehl senden

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function sendCommand(userToken, stationNumber, command) {

 return megBesRequest("/video-command", {
   method: "POST",
   token: userToken,
   body: {
     prSc: megBesConfig.projectCode,
     statNoCommands: [`${stationNumber}-${command}`]
   }
 });

} </syntaxhighlight>

6. Station abmelden

<syntaxhighlight lang="javascript">

async function logoutStation(userToken) {

 await megBesRequest("/media-station", {
   method: "DELETE",
   token: userToken
 });

} </syntaxhighlight>

Die Abmeldung soll über eine sichtbare Bedienhandlung und bei regulärem Abschluss erfolgen. Ein Aufruf in `beforeunload` ist allein nicht zuverlässig, da Browser ausstehende Requests beim Schließen abbrechen können. Der projektspezifische Stations-Timer bleibt daher als Rückfallebene erforderlich.

Vollständiger Ablauf eines Besucher-Frontends

<syntaxhighlight lang="javascript">

let userToken = null; let activeStation = null;

async function startSession(systemCode, stationNumber) {

 userToken = await enterSystem(systemCode);
 await verifyUser(userToken);
 // Nur im intern kontrollierten Modus vorab verwenden.
 // const status = await getStationStatus(userToken, stationNumber);
 await loginStation(userToken, stationNumber);
 activeStation = String(stationNumber);

}

async function play(command) {

 if (!userToken || !activeStation) {
   throw new Error("Keine aktive MegBes-Station.");
 }
 await sendCommand(userToken, activeStation, command);

}

async function endSession() {

 if (userToken && activeStation) {
   await logoutStation(userToken);
 }
 userToken = null;
 activeStation = null;

} </syntaxhighlight>

Minimales HTML-Beispiel

Das Beispiel zeigt die Struktur, ist aber ohne projektspezifische Werte und Gestaltung nicht produktionsfertig.

<syntaxhighlight lang="html">

<!doctype html> <html lang="de"> <head>

 <meta charset="utf-8">
 <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">
 <title>MegBes-Steuerung</title>

</head> <body>

 <main>
   <form id="login-form">
     <label for="code">Ticketcode</label>
     <input id="code" name="code" inputmode="numeric" autocomplete="one-time-code" required>
     <label for="station">Station</label>
     <input id="station" name="station" inputmode="numeric" required>
     <button type="submit">Station verbinden</button>
   </form>
   <section id="controls" hidden>
     <button type="button" data-command="play">Start</button>
     <button type="button" data-command="stop">Stopp</button>
     <button type="button" id="logout">Beenden</button>
   </section>

 </main>
 <script src="megbes-api.js"></script>
 <script>
   const form = document.querySelector("#login-form");
   const controls = document.querySelector("#controls");
   const message = document.querySelector("#message");
   form.addEventListener("submit", async event => {
     event.preventDefault();
     message.textContent = "Verbindung wird hergestellt ...";
     try {
       await startSession(form.code.value.trim(), form.station.value.trim());
       controls.hidden = false;
       message.textContent = "Station ist verbunden.";
     } catch (error) {
       message.textContent = messageForMegBesError(error);
     }
   });
   controls.addEventListener("click", async event => {
     const command = event.target.dataset.command;
     if (!command) return;
     try {
       event.target.disabled = true;
       await play(command);
       message.textContent = "Befehl wurde gesendet.";
     } catch (error) {
       message.textContent = messageForMegBesError(error);
     } finally {
       event.target.disabled = false;
     }
   });
   document.querySelector("#logout").addEventListener("click", async () => {
     try {
       await endSession();
       controls.hidden = true;
       form.reset();
       message.textContent = "Sitzung wurde beendet.";
     } catch (error) {
       message.textContent = messageForMegBesError(error);
     }
   });
 </script>

</body> </html> </syntaxhighlight>

Die sichtbaren Befehle `play` und `stop` sind ebenfalls nur Platzhalter. Sie werden durch die freigegebenen Projektbefehle ersetzt.

Fehlerbehandlung

<syntaxhighlight lang="javascript">

function messageForMegBesError(error) {

 if (!(error instanceof MegBesError)) {
   return "Unerwarteter Fehler. Bitte Aufsicht informieren.";
 }
 switch (error.status) {
   case 0:
     return "MegBes ist derzeit nicht erreichbar.";
   case 400:
     return "Die Anfrage ist unvollständig oder ungültig.";
   case 401:
     return "Anmeldung, Berechtigung oder Stationsbelegung konnte nicht bestätigt werden.";
   case 403:
     return "Die Station ist für diese Sitzung nicht freigegeben.";
   case 404:
     return "Diese Funktion ist in der aktuellen Betriebsart nicht verfügbar.";
   default:
     return "MegBes konnte den Auftrag nicht ausführen.";
 }

} </syntaxhighlight>

Keine rohen Backend-Antworten, Stacktraces, Tokens oder internen Adressen an Besucher ausgeben. Technische Details gehören in eine geschützte Diagnoseansicht oder in bereinigte Logs.

Zustands- und Bedienregeln

  • Mehrfachklicks verhindern, solange ein Request läuft.
  • Erst nach erfolgreicher Antwort den nächsten fachlichen Zustand anzeigen.
  • Ticketcodes und Pseudo-IDs nicht in der URL oder in dauerhaftem `localStorage` speichern.
  • Bei Seitenneuladung `/verify` verwenden, bevor eine bestehende Sitzung angenommen wird.
  • Eine Station erst als verbunden anzeigen, wenn `/media-station` erfolgreich war.
  • Bei `401` nicht automatisch einen falschen Code behaupten; auch Belegung und Projektzuordnung sind mögliche Ursachen.
  • Bei unbekanntem Stationsstatus eine neutrale Fehlermeldung anzeigen.
  • Bedienoberfläche tastaturbedienbar gestalten und Statusmeldungen mit `aria-live` ausgeben.
  • Stationsbefehle nur aus einer festen projektspezifischen Positivliste erzeugen, nicht aus frei eingegebenem Besuchertest.

CORS und Hosting

Der aktuelle MegBes-Stand erlaubt CORS-Anfragen grundsätzlich. Das ist keine Zusage, dass jede zukünftige Instanz beliebige Origins akzeptiert. Bevorzugt werden Frontend und API unter kontrollierten HTTPS-Adressen betrieben. Ein CORS-Fehler wird nicht durch Abschalten von Browsersicherheit oder Zertifikatsprüfung umgangen.

Entwicklungs- und Abnahmetests

  1. `GET /info` von der vorgesehenen Hardware aufrufen.
  2. korrekten Sicherheits- und Stationsmodus bestätigen.
  3. gültigen, ungültigen, bereits benutzten und abgelaufenen Ticketcode testen.
  4. freie, belegte und unbekannte Station testen.
  5. jeden freigegebenen Stationsbefehl einzeln prüfen.
  6. Mehrfachklick und parallele Requests testen.
  7. Abmeldung und erneute Anmeldung testen.
  8. Browser-Neuladen sowie Neustart von Frontend-Hardware und Station testen.
  9. Ausfall von External, Internal und Stationsnetz jeweils getrennt simulieren.
  10. sicherstellen, dass keine Tokens oder Geheimwerte in URL, Konsole, Screenshot oder sichtbarer Fehlermeldung erscheinen.
  11. installierten External-/Internal-Release, Frontend-Version und Testergebnis auf der Projektseite dokumentieren.

Grenzen dieser Referenz

Diese Seite dokumentiert den API-Vertrag des aktuellen Repository-Stands. Projektspezifische Stationsbefehle, Gestaltung, Inhalte, Ticketdruck, Hardware-Autostart und konkrete Frontend-Dateipfade werden auf der jeweiligen Projektseite dokumentiert. Bei Abweichungen hat der tatsächlich eingesetzte Release Vorrang.

Siehe auch Web-Frontend, Bedienung und Authentifizierung, UDP und Stationszustände, Client-Feedback und Stationsmeldungen und Routing und Signalweg.