Web-Frontend entwickeln: Unterschied zwischen den Versionen
Ausfuehrliche HTML- und JavaScript-Entwicklerdokumentation aus aktuellem Repository erstellt |
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== Zweck und Geltungsbereich == | == Zweck und Geltungsbereich == | ||
Diese Seite beschreibt die HTML-/JavaScript-Anbindung eines Web-Frontends an | Diese Seite beschreibt die HTML-/JavaScript-Anbindung eines Web-Frontends an <code>megbes-external</code>. Sie basiert auf den Controllern und Request-Modellen des aktuellen MegBes-Repositorys. Vor der Freigabe eines Frontends muss trotzdem geprüft werden, welcher MegBes-Release im betreffenden Projekt installiert ist. | ||
Das Frontend spricht | Das Frontend spricht ausschließlich <code>megbes-external</code> an. Direkte Browseraufrufe an <code>megbes-internal</code> sind nicht vorgesehen. | ||
Browser | Browser → HTTPS → megbes-external → megbes-internal → UDP → Station | ||
== Vor Beginn festlegen == | == Vor Beginn festlegen == | ||
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|- | |- | ||
| API-Basisadresse || HTTPS-Adresse der projektspezifischen External-Instanz | | API-Basisadresse || HTTPS-Adresse der projektspezifischen External-Instanz | ||
| Projektkennung || Wert | |- | ||
| Projektkennung || Wert für <code>prSc</code>; gegen den eingesetzten Release und die Projektkonfiguration prüfen | |||
|- | |||
| Sicherheitsmodus || ohne Authentifizierung oder zentrale Ticket-/Benutzerauthentifizierung | | Sicherheitsmodus || ohne Authentifizierung oder zentrale Ticket-/Benutzerauthentifizierung | ||
| Stationssteuerung || extern oder durch | |- | ||
| Token-Header || Wert der Laufzeitkonfiguration | | Stationssteuerung || extern oder durch <code>megbes-internal</code> kontrolliert | ||
|- | |||
| Token-Header || Wert der Laufzeitkonfiguration <code>jwt.header</code>; nicht pauschal <code>Authorization</code> annehmen | |||
|- | |||
| Stationsnummern || freigegebene Stationen des Projekts | | Stationsnummern || freigegebene Stationen des Projekts | ||
| Stationsbefehle || projektspezifische Befehle, die die jeweilige Station | |- | ||
| Stationsbefehle || projektspezifische Befehle, die die jeweilige Station tatsächlich versteht | |||
|} | |} | ||
Domains, Headername, Projektkennung, Stationsnummern und Befehle | Domains, Headername, Projektkennung, Stationsnummern und Befehle dürfen nicht ungeprüft von einem anderen Projekt übernommen werden. | ||
== API- | == Betriebsarten und Stationsstatus == | ||
{| class="wikitable" | |||
! Betriebsart | |||
! Konfiguration | |||
! Verhalten des Frontends | |||
|- | |||
| extern verwaltete Stationsbelegung || <code>megbes.internal.station.controlled=false</code> || Station über <code>GET /media-station?station=...</code> belegen; den Status-Endpunkt nicht aufrufen | |||
|- | |||
| durch <code>megbes-internal</code> kontrollierte Station || <code>megbes.internal.station.controlled=true</code> || nach der Stationsanmeldung zusätzlich <code>GET /media-station/status/{stationNumber}</code> auswerten | |||
|} | |||
Liefert der Status-Endpunkt <code>404 Not Found</code>, obwohl Anmeldung und Stationsbelegung funktionieren, ist zuerst die Betriebsart zu prüfen. Bei extern verwalteter Stationsbelegung ist <code>404</code> erwartbar und bedeutet nicht, dass die Station belegt oder gestört ist. Die Betriebsart soll als zentraler Projektwert gepflegt und nicht aus einer fehlgeschlagenen Statusabfrage erraten werden. | |||
== API-Übersicht == | |||
{| class="wikitable" | {| class="wikitable" | ||
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! Erfolgsantwort | ! Erfolgsantwort | ||
|- | |- | ||
| | | <code>GET /info</code> || vom Server empfangenen User-Agent prüfen || frei || <code>200</code> mit User-Agent | ||
|- | |- | ||
| | | <code>POST /authenticate</code> || Ticket-Monitor administrativ authentifizieren || frei; benötigt Header <code>customer</code> und <code>authId</code> || <code>200</code> und <code>{ "id": "..." }</code> | ||
|- | |- | ||
| | | <code>GET /verify-admin</code> || Administrationskennung prüfen || ADMIN || <code>200</code> | ||
|- | |- | ||
| | | <code>GET /ticket</code> || Ticketcode erzeugen oder vorhandenen unbenutzten Code abrufen || ADMIN || <code>200</code> und <code>{ "id": "......" }</code> | ||
|- | |- | ||
| | | <code>POST /enter-system</code> || Ticketcode einmalig aktivieren || frei || <code>200</code> | ||
|- | |- | ||
| | | <code>GET /verify</code> || aktivierte Benutzerkennung prüfen || USER oder ADMIN || <code>200</code> | ||
|- | |- | ||
| | | <code>GET /media-station?station=...</code> || Benutzer an Station anmelden || USER oder ADMIN || <code>200</code> | ||
|- | |- | ||
| | | <code>GET /media-station/status/{stationNumber}</code> || Stationszustand abrufen || USER oder ADMIN; nur bei intern kontrollierten Stationen || <code>200</code> und <code>{ "stationStatus": "..." }</code> | ||
|- | |- | ||
| | | <code>POST /video-command</code> || einen oder mehrere UDP-Befehle senden || ohne Security frei, sonst USER oder ADMIN || <code>200</code> mit leerem Antwortkörper | ||
|- | |- | ||
| | | <code>DELETE /media-station</code> || Benutzer abmelden und Station zurücksetzen || USER oder ADMIN || <code>200</code> | ||
|} | |} | ||
== Wichtige Authentifizierungsregel == | == Wichtige Authentifizierungsregel == | ||
MegBes liefert dem Browser beziehungsweise Ticket-Monitor eine '''Pseudo-ID'''. Der eigentliche JWT verbleibt serverseitig. Bei | MegBes liefert dem Browser beziehungsweise Ticket-Monitor eine '''Pseudo-ID'''. Der eigentliche JWT verbleibt serverseitig. Bei geschützten Folgeaufrufen sendet das Frontend die Pseudo-ID als Wert des projektspezifisch konfigurierten Token-Headers. | ||
<nowiki><konfigurierter-token-header>: <Pseudo-ID></nowiki> | <nowiki><konfigurierter-token-header>: <Pseudo-ID></nowiki> | ||
Der Headername stammt aus | Der Headername stammt aus <code>jwt.header</code>. Er darf im Frontend nicht geraten werden. Die Pseudo-ID ist wie eine Sitzungskennung zu behandeln: nicht protokollieren, nicht in URLs anhängen und nicht ins Wiki kopieren. | ||
== Request-Modelle == | == Request-Modelle == | ||
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=== System betreten === | === System betreten === | ||
<code>POST /enter-system</code> | |||
<pre> | |||
{ | { | ||
"systemCode": "123456" | "systemCode": "123456" | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
<code>systemCode</code> darf nicht leer sein. Ein unbekannter oder bereits verwendeter Code ergibt <code>401 Unauthorized</code>. | |||
=== Stationsbefehl === | === Stationsbefehl === | ||
<code>POST /video-command</code> | |||
<pre> | |||
{ | { | ||
"prSc": "<Projektkennung>", | "prSc": "<Projektkennung>", | ||
| Zeile 88: | Zeile 107: | ||
] | ] | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Regeln des aktuellen Request-Modells: | Regeln des aktuellen Request-Modells: | ||
* | * <code>prSc</code> ist Pflicht und darf nicht leer sein. | ||
* | * <code>statNoCommands</code> ist eine nicht leere Liste. | ||
* Jeder Listeneintrag folgt | * Jeder Listeneintrag folgt <code>\d{0,3}-[0-9a-zA-Z]{2,20}</code>. | ||
* Vor dem Bindestrich sind damit null bis drei Ziffern | * Vor dem Bindestrich sind damit null bis drei Ziffern zulässig; für produktive Stationsbefehle soll eine eindeutige, im Projekt dokumentierte Stationsnummer verwendet werden. | ||
* Nach dem Bindestrich sind zwei bis zwanzig ASCII-Buchstaben oder Ziffern | * Nach dem Bindestrich sind zwei bis zwanzig ASCII-Buchstaben oder Ziffern zulässig. | ||
* Ob ein formal | * Ob ein formal gültiger Befehl fachlich unterstützt wird, entscheidet die jeweilige Stationssoftware. | ||
Beispiele wie | Beispiele wie <code>12-play</code> sind nur Formbeispiele und keine globale MegBes-Befehlsliste. | ||
== Empfohlener JavaScript-API-Client == | == Empfohlener JavaScript-API-Client == | ||
| Zeile 105: | Zeile 124: | ||
Die Netzwerkanbindung soll an einer Stelle gekapselt werden. Dadurch bleiben Fehlerbehandlung, Header und JSON-Verarbeitung konsistent. | Die Netzwerkanbindung soll an einer Stelle gekapselt werden. Dadurch bleiben Fehlerbehandlung, Header und JSON-Verarbeitung konsistent. | ||
<pre> | |||
const megBesConfig = Object.freeze({ | const megBesConfig = Object.freeze({ | ||
apiBase: "https://<projekt>.megbes.de", | apiBase: "https://<projekt>.megbes.de", | ||
| Zeile 163: | Zeile 182: | ||
return responseBody; | return responseBody; | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
== Variante A: Frontend ohne Authentifizierung == | == Variante A: Frontend ohne Authentifizierung == | ||
Diese Variante existiert nur, wenn | Diese Variante existiert nur, wenn <code>megbes.security</code> für die External-Instanz nicht aktiviert ist. Das Frontend darf diesen Modus nicht anhand eines fehlgeschlagenen Loginversuchs erraten; er wird vor der Entwicklung projektspezifisch festgelegt. | ||
<pre> | |||
async function sendCommandWithoutAuthentication(station, command) { | async function sendCommandWithoutAuthentication(station, command) { | ||
return megBesRequest("/video-command", { | return megBesRequest("/video-command", { | ||
| Zeile 179: | Zeile 198: | ||
}); | }); | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Auch ohne MegBes-Authentifizierung muss die External-Instanz | Auch ohne MegBes-Authentifizierung muss die External-Instanz ausschließlich über HTTPS angesprochen werden. Welche Personen die Seite erreichen dürfen, ist außerhalb von MegBes abzusichern. | ||
== Variante B: Ticket-Monitor == | == Variante B: Ticket-Monitor == | ||
| Zeile 187: | Zeile 206: | ||
=== 1. Ticket-Monitor authentifizieren === | === 1. Ticket-Monitor authentifizieren === | ||
Der Ticket-Monitor ruft | Der Ticket-Monitor ruft <code>POST /authenticate</code> mit den Headern <code>customer</code> und <code>authId</code> auf. Zusätzlich prüft MegBes den User-Agent gegen die Projektkonfiguration. | ||
<pre> | |||
async function authenticateTicketMonitor(customer, authId) { | async function authenticateTicketMonitor(customer, authId) { | ||
const response = await megBesRequest("/authenticate", { | const response = await megBesRequest("/authenticate", { | ||
| Zeile 200: | Zeile 219: | ||
return response.id; | return response.id; | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
<code>authId</code> ist ein Geheimwert und darf nicht fest in ausgelieferter Browser-JavaScript-Datei stehen. Wenn der Ticket-Monitor nur statische öffentliche Dateien ausliefert, ist dieses Verfahren sicherheitlich neu zu bewerten. Die Kennung gehört in eine geschützte Laufzeitumgebung oder einen vertrauenswürdigen lokalen Dienst. | |||
=== 2. Ticketcode abrufen === | === 2. Ticketcode abrufen === | ||
<pre> | |||
async function getTicket(adminToken, customer, ticketMonitorNumber) { | async function getTicket(adminToken, customer, ticketMonitorNumber) { | ||
const query = new URLSearchParams({ | const query = new URLSearchParams({ | ||
| Zeile 218: | Zeile 237: | ||
return response.id; | return response.id; | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Der gelieferte Code ist im aktuellen Stand sechsstellig. Das Frontend soll ihn als String behandeln, damit eine | Der gelieferte Code ist im aktuellen Stand sechsstellig. Das Frontend soll ihn als String behandeln, damit eine führende Null nicht verloren geht. | ||
== Variante C: Besucher- oder Guide-Frontend mit Ticketcode == | == Variante C: Besucher- oder Guide-Frontend mit Ticketcode == | ||
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=== 1. Code aktivieren === | === 1. Code aktivieren === | ||
<pre> | |||
async function enterSystem(systemCode) { | async function enterSystem(systemCode) { | ||
await megBesRequest("/enter-system", { | await megBesRequest("/enter-system", { | ||
| Zeile 234: | Zeile 253: | ||
return systemCode; | return systemCode; | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Nach erfolgreichem Eintritt dient derselbe Code als Pseudo-ID | Nach erfolgreichem Eintritt dient derselbe Code als Pseudo-ID für die weiteren Aufrufe. Ein Ticketcode kann nur einmal aktiviert werden. | ||
=== 2. Kennung | === 2. Kennung prüfen === | ||
<pre> | |||
async function verifyUser(userToken) { | async function verifyUser(userToken) { | ||
await megBesRequest("/verify", { token: userToken }); | await megBesRequest("/verify", { token: userToken }); | ||
return true; | return true; | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
=== 3. An Station anmelden === | === 3. An Station anmelden === | ||
<pre> | |||
async function loginStation(userToken, stationNumber) { | async function loginStation(userToken, stationNumber) { | ||
const query = new URLSearchParams({ station: String(stationNumber) }); | const query = new URLSearchParams({ station: String(stationNumber) }); | ||
await megBesRequest(`/media-station?${query}`, { token: userToken }); | await megBesRequest(`/media-station?${query}`, { token: userToken }); | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Im intern kontrollierten Modus ist die Stationsnummer zwingend. Ein | Im intern kontrollierten Modus ist die Stationsnummer zwingend. Ein <code>401</code> kann neben einer ungültigen Kennung auch bedeuten, dass die Station belegt ist oder die Stationsanmeldung abgelehnt wurde. Die Bedienoberfläche darf deshalb nicht automatisch behaupten, der Ticketcode sei falsch. | ||
=== 4. Optional Stationsstatus | === 4. Optional Stationsstatus prüfen === | ||
Dieser Endpunkt ist nur | Dieser Endpunkt ist nur verfügbar, wenn <code>megbes.internal.station.controlled=true</code> gilt. | ||
<pre> | |||
async function getStationStatus(userToken, stationNumber) { | async function getStationStatus(userToken, stationNumber) { | ||
const response = await megBesRequest( | const response = await megBesRequest( | ||
| Zeile 270: | Zeile 289: | ||
return response.stationStatus; | return response.stationStatus; | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Der aktuelle Code verwendet unter anderem die | Der aktuelle Code verwendet unter anderem die Zustände <code>OPEN</code>, <code>IDLE</code>, <code>REMOTE</code> und <code>TOUCHSCREEN</code>. Die Oberfläche soll unbekannte künftige Werte neutral anzeigen und nicht abstürzen. | ||
=== 5. Befehl senden === | === 5. Befehl senden === | ||
<pre> | |||
async function sendCommand(userToken, stationNumber, command) { | async function sendCommand(userToken, stationNumber, command) { | ||
return megBesRequest("/video-command", { | return megBesRequest("/video-command", { | ||
| Zeile 287: | Zeile 306: | ||
}); | }); | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Der erfolgreiche Aufruf antwortet derzeit mit <code>200 OK</code> und leerem Body. JavaScript-Clients dürfen deshalb nicht zwingend JSON parsen. Bei jQuery ist insbesondere <code>dataType: 'json'</code> für diesen Aufruf ungeeignet. Eine Navigation oder Erfolgsmeldung darf nur im Erfolgszweig (<code>.done()</code> beziehungsweise <code>response.ok</code>) erfolgen, nicht in <code>.always()</code> oder <code>finally</code>. | |||
=== 6. Station abmelden === | === 6. Station abmelden === | ||
<pre> | |||
async function logoutStation(userToken) { | async function logoutStation(userToken) { | ||
await megBesRequest("/media-station", { | await megBesRequest("/media-station", { | ||
| Zeile 298: | Zeile 319: | ||
}); | }); | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Die Abmeldung soll | Die Abmeldung soll über eine sichtbare Bedienhandlung und bei regulärem Abschluss erfolgen. Ein Aufruf in <code>beforeunload</code> ist allein nicht zuverlässig, da Browser ausstehende Requests beim Schließen abbrechen können. Der projektspezifische Stations-Timer bleibt daher als Rückfallebene erforderlich. | ||
<code>DELETE /media-station</code> gibt nur die aktuell belegte Station frei und setzt deren Stationszustand zurück. Die Ticket- beziehungsweise Benutzersitzung bleibt gültig; ein anschließendes <code>GET /verify</code> kann daher weiterhin <code>200 OK</code> liefern. So kann derselbe Besucher danach eine andere Station auswählen. | |||
== Vollständiger Ablauf eines Besucher-Frontends == | |||
<pre> | |||
let userToken = null; | let userToken = null; | ||
let activeStation = null; | let activeStation = null; | ||
| Zeile 333: | Zeile 356: | ||
activeStation = null; | activeStation = null; | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
== Minimales HTML-Beispiel == | == Minimales HTML-Beispiel == | ||
| Zeile 339: | Zeile 362: | ||
Das Beispiel zeigt die Struktur, ist aber ohne projektspezifische Werte und Gestaltung nicht produktionsfertig. | Das Beispiel zeigt die Struktur, ist aber ohne projektspezifische Werte und Gestaltung nicht produktionsfertig. | ||
<pre> | |||
<!doctype html> | <!doctype html> | ||
<html lang="de"> | <html lang="de"> | ||
| Zeile 413: | Zeile 436: | ||
</body> | </body> | ||
</html> | </html> | ||
</ | </pre> | ||
Die sichtbaren Befehle | Die sichtbaren Befehle <code>play</code> und <code>stop</code> sind ebenfalls nur Platzhalter. Sie werden durch die freigegebenen Projektbefehle ersetzt. | ||
== Fehlerbehandlung == | == Fehlerbehandlung == | ||
<pre> | |||
function messageForMegBesError(error) { | function messageForMegBesError(error) { | ||
if (!(error instanceof MegBesError)) { | if (!(error instanceof MegBesError)) { | ||
| Zeile 429: | Zeile 452: | ||
return "MegBes ist derzeit nicht erreichbar."; | return "MegBes ist derzeit nicht erreichbar."; | ||
case 400: | case 400: | ||
return "Die Anfrage ist | return "Die Anfrage ist unvollständig oder ungültig."; | ||
case 401: | case 401: | ||
return "Anmeldung, Berechtigung oder Stationsbelegung konnte nicht | return "Anmeldung, Berechtigung oder Stationsbelegung konnte nicht bestätigt werden."; | ||
case 403: | case 403: | ||
return "Die Station ist | return "Die Station ist für diese Sitzung nicht freigegeben."; | ||
case 404: | case 404: | ||
return "Diese Funktion ist in der aktuellen Betriebsart nicht | return "Diese Funktion ist in der aktuellen Betriebsart nicht verfügbar."; | ||
default: | default: | ||
return "MegBes konnte den Auftrag nicht | return "MegBes konnte den Auftrag nicht ausführen."; | ||
} | } | ||
} | } | ||
</ | </pre> | ||
Keine rohen Backend-Antworten, Stacktraces, Tokens oder internen Adressen an Besucher ausgeben. Technische Details | Keine rohen Backend-Antworten, Stacktraces, Tokens oder internen Adressen an Besucher ausgeben. Technische Details gehören in eine geschützte Diagnoseansicht oder in bereinigte Logs. | ||
== Zustands- und Bedienregeln == | == Zustands- und Bedienregeln == | ||
* Mehrfachklicks verhindern, solange ein Request | * Mehrfachklicks verhindern, solange ein Request läuft. | ||
* Erst nach erfolgreicher Antwort den | * Erst nach erfolgreicher Antwort den nächsten fachlichen Zustand anzeigen. | ||
* Ticketcodes und Pseudo-IDs nicht in der URL oder in dauerhaftem | * Ticketcodes und Pseudo-IDs nicht in der URL oder in dauerhaftem <code>localStorage</code> speichern. | ||
* Bei Seitenneuladung | * Bei Seitenneuladung <code>/verify</code> verwenden, bevor eine bestehende Sitzung angenommen wird. | ||
* Eine Station erst als verbunden anzeigen, wenn | * Eine Station erst als verbunden anzeigen, wenn <code>/media-station</code> erfolgreich war. | ||
* Bei | * Bei <code>401</code> nicht automatisch einen falschen Code behaupten; auch Belegung und Projektzuordnung sind mögliche Ursachen. | ||
* Bei unbekanntem Stationsstatus eine neutrale Fehlermeldung anzeigen. | * Bei unbekanntem Stationsstatus eine neutrale Fehlermeldung anzeigen. | ||
* | * Bedienoberfläche tastaturbedienbar gestalten und Statusmeldungen mit <code>aria-live</code> ausgeben. | ||
* Stationsbefehle nur aus einer festen projektspezifischen Positivliste erzeugen, nicht aus frei eingegebenem Besuchertest. | * Stationsbefehle nur aus einer festen projektspezifischen Positivliste erzeugen, nicht aus frei eingegebenem Besuchertest. | ||
=== Ticketcode aus der URL entfernen === | |||
Wird ein Ticketcode per QR-Link als Queryparameter übergeben, soll das Frontend ihn nach erfolgreicher Übernahme sofort aus der sichtbaren URL und der aktuellen Browserhistorie entfernen: | |||
<pre> | |||
const cleanUrl = new URL(window.location.href); | |||
cleanUrl.searchParams.delete("systemCode"); | |||
window.history.replaceState({}, "", cleanUrl.pathname + cleanUrl.search + cleanUrl.hash); | |||
</pre> | |||
Dadurch wird der Code nicht unnötig in kopierten URLs oder späteren Screenshots weitergegeben. Webserver- und Proxy-Logs können den ursprünglichen Request trotzdem bereits enthalten; Ticketcodes bleiben deshalb kurzlebige Einmalwerte. | |||
== CORS und Hosting == | == CORS und Hosting == | ||
Der aktuelle MegBes-Stand erlaubt CORS-Anfragen | Der aktuelle MegBes-Stand erlaubt CORS-Anfragen grundsätzlich. Das ist keine Zusage, dass jede zukünftige Instanz beliebige Origins akzeptiert. Bevorzugt werden Frontend und API unter kontrollierten HTTPS-Adressen betrieben. Ein CORS-Fehler wird nicht durch Abschalten von Browsersicherheit oder Zertifikatsprüfung umgangen. | ||
== Bestätigter Referenztest == | |||
Am 6. August 2026 wurde der vollständige Ablauf gegen das interne Projekt <code>tine</code> geprüft: | |||
Frontend-Aufruf → megbes-external → megbes-internal → UDP-Versand | |||
<code>enter-system</code>, <code>verify</code>, Stationsanmeldung, <code>video-command</code> mit <code>start</code> und <code>stop</code>, Stationsabmeldung sowie erneutes <code>verify</code> antworteten jeweils mit <code>200 OK</code>. <code>megbes-internal</code> bestätigte den UDP-Versand beider Befehle. Die Statusabfrage antwortete erwartungsgemäß mit <code>404</code>, da <code>tine</code> nicht im intern stationsgesteuerten Modus betrieben wird. | |||
Der Test bestätigt den Signalweg bis zum UDP-Versand. Der tatsächliche Empfang und die Reaktion eines Endgeräts müssen bei der Projektabnahme separat geprüft werden. Konkrete IP-Adressen, Ticketcodes und Geheimwerte werden nicht im Wiki festgehalten. | |||
== Entwicklungs- und Abnahmetests == | == Entwicklungs- und Abnahmetests == | ||
# | # <code>GET /info</code> von der vorgesehenen Hardware aufrufen. | ||
# korrekten Sicherheits- und Stationsmodus | # korrekten Sicherheits- und Stationsmodus bestätigen. | ||
# | # gültigen, ungültigen, bereits benutzten und abgelaufenen Ticketcode testen. | ||
# freie, belegte und unbekannte Station testen. | # freie, belegte und unbekannte Station testen. | ||
# jeden freigegebenen Stationsbefehl einzeln | # jeden freigegebenen Stationsbefehl einzeln prüfen. | ||
# Mehrfachklick und parallele Requests testen. | # Mehrfachklick und parallele Requests testen. | ||
# Abmeldung und erneute Anmeldung testen. | # Abmeldung und erneute Anmeldung testen. | ||
| Zeile 476: | Zeile 519: | ||
== Grenzen dieser Referenz == | == Grenzen dieser Referenz == | ||
Diese Seite dokumentiert den API-Vertrag des aktuellen Repository-Stands. Projektspezifische Stationsbefehle, Gestaltung, Inhalte, Ticketdruck, Hardware-Autostart und konkrete Frontend-Dateipfade werden auf der jeweiligen Projektseite dokumentiert. Bei Abweichungen hat der | Diese Seite dokumentiert den API-Vertrag des aktuellen Repository-Stands. Projektspezifische Stationsbefehle, Gestaltung, Inhalte, Ticketdruck, Hardware-Autostart und konkrete Frontend-Dateipfade werden auf der jeweiligen Projektseite dokumentiert. Bei Abweichungen hat der tatsächlich eingesetzte Release Vorrang. | ||
Siehe auch [[Web-Frontend]], [[Bedienung und Authentifizierung]], [[UDP und | Siehe auch [[Web-Frontend]], [[Bedienung und Authentifizierung]], [[UDP und Stationszustände]], [[Client-Feedback und Stationsmeldungen]] und [[Routing und Signalweg]]. | ||
[[Kategorie:MegBes]] | [[Kategorie:MegBes]] | ||
Version vom 6. August 2026, 20:29 Uhr
Web-Frontend entwickeln
Zweck und Geltungsbereich
Diese Seite beschreibt die HTML-/JavaScript-Anbindung eines Web-Frontends an megbes-external. Sie basiert auf den Controllern und Request-Modellen des aktuellen MegBes-Repositorys. Vor der Freigabe eines Frontends muss trotzdem geprüft werden, welcher MegBes-Release im betreffenden Projekt installiert ist.
Das Frontend spricht ausschließlich megbes-external an. Direkte Browseraufrufe an megbes-internal sind nicht vorgesehen.
Browser → HTTPS → megbes-external → megbes-internal → UDP → Station
Vor Beginn festlegen
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
| API-Basisadresse | HTTPS-Adresse der projektspezifischen External-Instanz |
| Projektkennung | Wert für prSc; gegen den eingesetzten Release und die Projektkonfiguration prüfen
|
| Sicherheitsmodus | ohne Authentifizierung oder zentrale Ticket-/Benutzerauthentifizierung |
| Stationssteuerung | extern oder durch megbes-internal kontrolliert
|
| Token-Header | Wert der Laufzeitkonfiguration jwt.header; nicht pauschal Authorization annehmen
|
| Stationsnummern | freigegebene Stationen des Projekts |
| Stationsbefehle | projektspezifische Befehle, die die jeweilige Station tatsächlich versteht |
Domains, Headername, Projektkennung, Stationsnummern und Befehle dürfen nicht ungeprüft von einem anderen Projekt übernommen werden.
Betriebsarten und Stationsstatus
| Betriebsart | Konfiguration | Verhalten des Frontends |
|---|---|---|
| extern verwaltete Stationsbelegung | megbes.internal.station.controlled=false |
Station über GET /media-station?station=... belegen; den Status-Endpunkt nicht aufrufen
|
durch megbes-internal kontrollierte Station |
megbes.internal.station.controlled=true |
nach der Stationsanmeldung zusätzlich GET /media-station/status/{stationNumber} auswerten
|
Liefert der Status-Endpunkt 404 Not Found, obwohl Anmeldung und Stationsbelegung funktionieren, ist zuerst die Betriebsart zu prüfen. Bei extern verwalteter Stationsbelegung ist 404 erwartbar und bedeutet nicht, dass die Station belegt oder gestört ist. Die Betriebsart soll als zentraler Projektwert gepflegt und nicht aus einer fehlgeschlagenen Statusabfrage erraten werden.
API-Übersicht
| Methode und Pfad | Zweck | Berechtigung | Erfolgsantwort |
|---|---|---|---|
GET /info |
vom Server empfangenen User-Agent prüfen | frei | 200 mit User-Agent
|
POST /authenticate |
Ticket-Monitor administrativ authentifizieren | frei; benötigt Header customer und authId |
200 und { "id": "..." }
|
GET /verify-admin |
Administrationskennung prüfen | ADMIN | 200
|
GET /ticket |
Ticketcode erzeugen oder vorhandenen unbenutzten Code abrufen | ADMIN | 200 und { "id": "......" }
|
POST /enter-system |
Ticketcode einmalig aktivieren | frei | 200
|
GET /verify |
aktivierte Benutzerkennung prüfen | USER oder ADMIN | 200
|
GET /media-station?station=... |
Benutzer an Station anmelden | USER oder ADMIN | 200
|
GET /media-station/status/{stationNumber} |
Stationszustand abrufen | USER oder ADMIN; nur bei intern kontrollierten Stationen | 200 und { "stationStatus": "..." }
|
POST /video-command |
einen oder mehrere UDP-Befehle senden | ohne Security frei, sonst USER oder ADMIN | 200 mit leerem Antwortkörper
|
DELETE /media-station |
Benutzer abmelden und Station zurücksetzen | USER oder ADMIN | 200
|
Wichtige Authentifizierungsregel
MegBes liefert dem Browser beziehungsweise Ticket-Monitor eine Pseudo-ID. Der eigentliche JWT verbleibt serverseitig. Bei geschützten Folgeaufrufen sendet das Frontend die Pseudo-ID als Wert des projektspezifisch konfigurierten Token-Headers.
<konfigurierter-token-header>: <Pseudo-ID>
Der Headername stammt aus jwt.header. Er darf im Frontend nicht geraten werden. Die Pseudo-ID ist wie eine Sitzungskennung zu behandeln: nicht protokollieren, nicht in URLs anhängen und nicht ins Wiki kopieren.
Request-Modelle
System betreten
POST /enter-system
{
"systemCode": "123456"
}
systemCode darf nicht leer sein. Ein unbekannter oder bereits verwendeter Code ergibt 401 Unauthorized.
Stationsbefehl
POST /video-command
{
"prSc": "<Projektkennung>",
"statNoCommands": [
"12-play"
]
}
Regeln des aktuellen Request-Modells:
prScist Pflicht und darf nicht leer sein.statNoCommandsist eine nicht leere Liste.- Jeder Listeneintrag folgt
\d{0,3}-[0-9a-zA-Z]{2,20}. - Vor dem Bindestrich sind damit null bis drei Ziffern zulässig; für produktive Stationsbefehle soll eine eindeutige, im Projekt dokumentierte Stationsnummer verwendet werden.
- Nach dem Bindestrich sind zwei bis zwanzig ASCII-Buchstaben oder Ziffern zulässig.
- Ob ein formal gültiger Befehl fachlich unterstützt wird, entscheidet die jeweilige Stationssoftware.
Beispiele wie 12-play sind nur Formbeispiele und keine globale MegBes-Befehlsliste.
Empfohlener JavaScript-API-Client
Die Netzwerkanbindung soll an einer Stelle gekapselt werden. Dadurch bleiben Fehlerbehandlung, Header und JSON-Verarbeitung konsistent.
const megBesConfig = Object.freeze({
apiBase: "https://<projekt>.megbes.de",
projectCode: "<PROJEKTKENNUNG>",
tokenHeader: "<WERT-AUS-jwt.header>"
});
class MegBesError extends Error {
constructor(message, status, responseBody) {
super(message);
this.name = "MegBesError";
this.status = status;
this.responseBody = responseBody;
}
}
async function megBesRequest(path, {
method = "GET",
token = null,
body = undefined,
headers = {}
} = {}) {
const requestHeaders = new Headers(headers);
if (token) {
requestHeaders.set(megBesConfig.tokenHeader, token);
}
if (body !== undefined) {
requestHeaders.set("Content-Type", "application/json");
}
let response;
try {
response = await fetch(`${megBesConfig.apiBase}${path}`, {
method,
headers: requestHeaders,
body: body === undefined ? undefined : JSON.stringify(body),
cache: "no-store"
});
} catch (cause) {
throw new MegBesError("MegBes ist nicht erreichbar.", 0, cause);
}
const contentType = response.headers.get("content-type") || "";
const responseBody = contentType.includes("application/json")
? await response.json()
: await response.text();
if (!response.ok) {
throw new MegBesError(
`MegBes-Aufruf fehlgeschlagen (${response.status}).`,
response.status,
responseBody
);
}
return responseBody;
}
Variante A: Frontend ohne Authentifizierung
Diese Variante existiert nur, wenn megbes.security für die External-Instanz nicht aktiviert ist. Das Frontend darf diesen Modus nicht anhand eines fehlgeschlagenen Loginversuchs erraten; er wird vor der Entwicklung projektspezifisch festgelegt.
async function sendCommandWithoutAuthentication(station, command) {
return megBesRequest("/video-command", {
method: "POST",
body: {
prSc: megBesConfig.projectCode,
statNoCommands: [`${station}-${command}`]
}
});
}
Auch ohne MegBes-Authentifizierung muss die External-Instanz ausschließlich über HTTPS angesprochen werden. Welche Personen die Seite erreichen dürfen, ist außerhalb von MegBes abzusichern.
Variante B: Ticket-Monitor
1. Ticket-Monitor authentifizieren
Der Ticket-Monitor ruft POST /authenticate mit den Headern customer und authId auf. Zusätzlich prüft MegBes den User-Agent gegen die Projektkonfiguration.
async function authenticateTicketMonitor(customer, authId) {
const response = await megBesRequest("/authenticate", {
method: "POST",
headers: {
customer,
authId
}
});
return response.id;
}
authId ist ein Geheimwert und darf nicht fest in ausgelieferter Browser-JavaScript-Datei stehen. Wenn der Ticket-Monitor nur statische öffentliche Dateien ausliefert, ist dieses Verfahren sicherheitlich neu zu bewerten. Die Kennung gehört in eine geschützte Laufzeitumgebung oder einen vertrauenswürdigen lokalen Dienst.
2. Ticketcode abrufen
async function getTicket(adminToken, customer, ticketMonitorNumber) {
const query = new URLSearchParams({
customer,
ticketMonitorNumber: String(ticketMonitorNumber)
});
const response = await megBesRequest(`/ticket?${query}`, {
token: adminToken
});
return response.id;
}
Der gelieferte Code ist im aktuellen Stand sechsstellig. Das Frontend soll ihn als String behandeln, damit eine führende Null nicht verloren geht.
Variante C: Besucher- oder Guide-Frontend mit Ticketcode
1. Code aktivieren
async function enterSystem(systemCode) {
await megBesRequest("/enter-system", {
method: "POST",
body: { systemCode }
});
return systemCode;
}
Nach erfolgreichem Eintritt dient derselbe Code als Pseudo-ID für die weiteren Aufrufe. Ein Ticketcode kann nur einmal aktiviert werden.
2. Kennung prüfen
async function verifyUser(userToken) {
await megBesRequest("/verify", { token: userToken });
return true;
}
3. An Station anmelden
async function loginStation(userToken, stationNumber) {
const query = new URLSearchParams({ station: String(stationNumber) });
await megBesRequest(`/media-station?${query}`, { token: userToken });
}
Im intern kontrollierten Modus ist die Stationsnummer zwingend. Ein 401 kann neben einer ungültigen Kennung auch bedeuten, dass die Station belegt ist oder die Stationsanmeldung abgelehnt wurde. Die Bedienoberfläche darf deshalb nicht automatisch behaupten, der Ticketcode sei falsch.
4. Optional Stationsstatus prüfen
Dieser Endpunkt ist nur verfügbar, wenn megbes.internal.station.controlled=true gilt.
async function getStationStatus(userToken, stationNumber) {
const response = await megBesRequest(
`/media-station/status/${encodeURIComponent(stationNumber)}`,
{ token: userToken }
);
return response.stationStatus;
}
Der aktuelle Code verwendet unter anderem die Zustände OPEN, IDLE, REMOTE und TOUCHSCREEN. Die Oberfläche soll unbekannte künftige Werte neutral anzeigen und nicht abstürzen.
5. Befehl senden
async function sendCommand(userToken, stationNumber, command) {
return megBesRequest("/video-command", {
method: "POST",
token: userToken,
body: {
prSc: megBesConfig.projectCode,
statNoCommands: [`${stationNumber}-${command}`]
}
});
}
Der erfolgreiche Aufruf antwortet derzeit mit 200 OK und leerem Body. JavaScript-Clients dürfen deshalb nicht zwingend JSON parsen. Bei jQuery ist insbesondere dataType: 'json' für diesen Aufruf ungeeignet. Eine Navigation oder Erfolgsmeldung darf nur im Erfolgszweig (.done() beziehungsweise response.ok) erfolgen, nicht in .always() oder finally.
6. Station abmelden
async function logoutStation(userToken) {
await megBesRequest("/media-station", {
method: "DELETE",
token: userToken
});
}
Die Abmeldung soll über eine sichtbare Bedienhandlung und bei regulärem Abschluss erfolgen. Ein Aufruf in beforeunload ist allein nicht zuverlässig, da Browser ausstehende Requests beim Schließen abbrechen können. Der projektspezifische Stations-Timer bleibt daher als Rückfallebene erforderlich.
DELETE /media-station gibt nur die aktuell belegte Station frei und setzt deren Stationszustand zurück. Die Ticket- beziehungsweise Benutzersitzung bleibt gültig; ein anschließendes GET /verify kann daher weiterhin 200 OK liefern. So kann derselbe Besucher danach eine andere Station auswählen.
Vollständiger Ablauf eines Besucher-Frontends
let userToken = null;
let activeStation = null;
async function startSession(systemCode, stationNumber) {
userToken = await enterSystem(systemCode);
await verifyUser(userToken);
// Nur im intern kontrollierten Modus vorab verwenden.
// const status = await getStationStatus(userToken, stationNumber);
await loginStation(userToken, stationNumber);
activeStation = String(stationNumber);
}
async function play(command) {
if (!userToken || !activeStation) {
throw new Error("Keine aktive MegBes-Station.");
}
await sendCommand(userToken, activeStation, command);
}
async function endSession() {
if (userToken && activeStation) {
await logoutStation(userToken);
}
userToken = null;
activeStation = null;
}
Minimales HTML-Beispiel
Das Beispiel zeigt die Struktur, ist aber ohne projektspezifische Werte und Gestaltung nicht produktionsfertig.
<!doctype html>
<html lang="de">
<head>
<meta charset="utf-8">
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">
<title>MegBes-Steuerung</title>
</head>
<body>
<main>
<form id="login-form">
<label for="code">Ticketcode</label>
<input id="code" name="code" inputmode="numeric" autocomplete="one-time-code" required>
<label for="station">Station</label>
<input id="station" name="station" inputmode="numeric" required>
<button type="submit">Station verbinden</button>
</form>
<section id="controls" hidden>
<button type="button" data-command="play">Start</button>
<button type="button" data-command="stop">Stopp</button>
<button type="button" id="logout">Beenden</button>
</section>
<p id="message" role="status" aria-live="polite"></p>
</main>
<script src="megbes-api.js"></script>
<script>
const form = document.querySelector("#login-form");
const controls = document.querySelector("#controls");
const message = document.querySelector("#message");
form.addEventListener("submit", async event => {
event.preventDefault();
message.textContent = "Verbindung wird hergestellt ...";
try {
await startSession(form.code.value.trim(), form.station.value.trim());
controls.hidden = false;
message.textContent = "Station ist verbunden.";
} catch (error) {
message.textContent = messageForMegBesError(error);
}
});
controls.addEventListener("click", async event => {
const command = event.target.dataset.command;
if (!command) return;
try {
event.target.disabled = true;
await play(command);
message.textContent = "Befehl wurde gesendet.";
} catch (error) {
message.textContent = messageForMegBesError(error);
} finally {
event.target.disabled = false;
}
});
document.querySelector("#logout").addEventListener("click", async () => {
try {
await endSession();
controls.hidden = true;
form.reset();
message.textContent = "Sitzung wurde beendet.";
} catch (error) {
message.textContent = messageForMegBesError(error);
}
});
</script>
</body>
</html>
Die sichtbaren Befehle play und stop sind ebenfalls nur Platzhalter. Sie werden durch die freigegebenen Projektbefehle ersetzt.
Fehlerbehandlung
function messageForMegBesError(error) {
if (!(error instanceof MegBesError)) {
return "Unerwarteter Fehler. Bitte Aufsicht informieren.";
}
switch (error.status) {
case 0:
return "MegBes ist derzeit nicht erreichbar.";
case 400:
return "Die Anfrage ist unvollständig oder ungültig.";
case 401:
return "Anmeldung, Berechtigung oder Stationsbelegung konnte nicht bestätigt werden.";
case 403:
return "Die Station ist für diese Sitzung nicht freigegeben.";
case 404:
return "Diese Funktion ist in der aktuellen Betriebsart nicht verfügbar.";
default:
return "MegBes konnte den Auftrag nicht ausführen.";
}
}
Keine rohen Backend-Antworten, Stacktraces, Tokens oder internen Adressen an Besucher ausgeben. Technische Details gehören in eine geschützte Diagnoseansicht oder in bereinigte Logs.
Zustands- und Bedienregeln
- Mehrfachklicks verhindern, solange ein Request läuft.
- Erst nach erfolgreicher Antwort den nächsten fachlichen Zustand anzeigen.
- Ticketcodes und Pseudo-IDs nicht in der URL oder in dauerhaftem
localStoragespeichern. - Bei Seitenneuladung
/verifyverwenden, bevor eine bestehende Sitzung angenommen wird. - Eine Station erst als verbunden anzeigen, wenn
/media-stationerfolgreich war. - Bei
401nicht automatisch einen falschen Code behaupten; auch Belegung und Projektzuordnung sind mögliche Ursachen. - Bei unbekanntem Stationsstatus eine neutrale Fehlermeldung anzeigen.
- Bedienoberfläche tastaturbedienbar gestalten und Statusmeldungen mit
aria-liveausgeben. - Stationsbefehle nur aus einer festen projektspezifischen Positivliste erzeugen, nicht aus frei eingegebenem Besuchertest.
Ticketcode aus der URL entfernen
Wird ein Ticketcode per QR-Link als Queryparameter übergeben, soll das Frontend ihn nach erfolgreicher Übernahme sofort aus der sichtbaren URL und der aktuellen Browserhistorie entfernen:
const cleanUrl = new URL(window.location.href);
cleanUrl.searchParams.delete("systemCode");
window.history.replaceState({}, "", cleanUrl.pathname + cleanUrl.search + cleanUrl.hash);
Dadurch wird der Code nicht unnötig in kopierten URLs oder späteren Screenshots weitergegeben. Webserver- und Proxy-Logs können den ursprünglichen Request trotzdem bereits enthalten; Ticketcodes bleiben deshalb kurzlebige Einmalwerte.
CORS und Hosting
Der aktuelle MegBes-Stand erlaubt CORS-Anfragen grundsätzlich. Das ist keine Zusage, dass jede zukünftige Instanz beliebige Origins akzeptiert. Bevorzugt werden Frontend und API unter kontrollierten HTTPS-Adressen betrieben. Ein CORS-Fehler wird nicht durch Abschalten von Browsersicherheit oder Zertifikatsprüfung umgangen.
Bestätigter Referenztest
Am 6. August 2026 wurde der vollständige Ablauf gegen das interne Projekt tine geprüft:
Frontend-Aufruf → megbes-external → megbes-internal → UDP-Versand
enter-system, verify, Stationsanmeldung, video-command mit start und stop, Stationsabmeldung sowie erneutes verify antworteten jeweils mit 200 OK. megbes-internal bestätigte den UDP-Versand beider Befehle. Die Statusabfrage antwortete erwartungsgemäß mit 404, da tine nicht im intern stationsgesteuerten Modus betrieben wird.
Der Test bestätigt den Signalweg bis zum UDP-Versand. Der tatsächliche Empfang und die Reaktion eines Endgeräts müssen bei der Projektabnahme separat geprüft werden. Konkrete IP-Adressen, Ticketcodes und Geheimwerte werden nicht im Wiki festgehalten.
Entwicklungs- und Abnahmetests
GET /infovon der vorgesehenen Hardware aufrufen.- korrekten Sicherheits- und Stationsmodus bestätigen.
- gültigen, ungültigen, bereits benutzten und abgelaufenen Ticketcode testen.
- freie, belegte und unbekannte Station testen.
- jeden freigegebenen Stationsbefehl einzeln prüfen.
- Mehrfachklick und parallele Requests testen.
- Abmeldung und erneute Anmeldung testen.
- Browser-Neuladen sowie Neustart von Frontend-Hardware und Station testen.
- Ausfall von External, Internal und Stationsnetz jeweils getrennt simulieren.
- sicherstellen, dass keine Tokens oder Geheimwerte in URL, Konsole, Screenshot oder sichtbarer Fehlermeldung erscheinen.
- installierten External-/Internal-Release, Frontend-Version und Testergebnis auf der Projektseite dokumentieren.
Grenzen dieser Referenz
Diese Seite dokumentiert den API-Vertrag des aktuellen Repository-Stands. Projektspezifische Stationsbefehle, Gestaltung, Inhalte, Ticketdruck, Hardware-Autostart und konkrete Frontend-Dateipfade werden auf der jeweiligen Projektseite dokumentiert. Bei Abweichungen hat der tatsächlich eingesetzte Release Vorrang.
Siehe auch Web-Frontend, Bedienung und Authentifizierung, UDP und Stationszustände, Client-Feedback und Stationsmeldungen und Routing und Signalweg.